Allgemeine Geschäftsbedingungen
Stand: Oktober 2026
§ 1 Geltungsbereich
(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge zwischen CS Energy, Inhaber M. Eng. Shahin Aslankilic, Plantagenweg 43, 31515 Wunstorf (nachfolgend „Auftragnehmer“), und seinen Kundinnen und Kunden (nachfolgend „Auftraggeber“) über Energieberatungsleistungen und die Ausstellung von Energieausweisen.
(2) Abweichende Bedingungen des Auftraggebers gelten nur, wenn der Auftragnehmer ihnen ausdrücklich in Textform zustimmt.
(3) Verbraucher im Sinne dieser AGB ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können (§ 13 BGB).
§ 2 Leistungen
(1) Der Auftragnehmer erbringt insbesondere folgende Leistungen: Energieberatung für Wohngebäude, Erstellung individueller Sanierungsfahrpläne (iSFP), Leistungen als Energieeffizienz-Experte im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG), zum Beispiel technische Projektbeschreibungen, Bestätigungen zum Antrag und Nachweise, Baubegleitung sowie die Ausstellung von Energieausweisen für Wohngebäude.
(2) Umfang und Inhalt der Leistung ergeben sich aus dem Angebot und der Auftragsbestätigung.
(3) Der Auftragnehmer schuldet die fachgerechte Erbringung der vereinbarten Beratungs- und Nachweisleistungen. Einen bestimmten wirtschaftlichen Erfolg, insbesondere eine Förderzusage oder eine bestimmte Energieeffizienzklasse, schuldet er nicht. Über Förderanträge entscheiden allein die Förderstellen, etwa BAFA und KfW. Ergebnisse des Förderrechners auf der Website sind unverbindliche Schätzungen.
(4) Der Auftragnehmer kann sich zur Leistungserbringung qualifizierter Dritter bedienen, soweit die persönliche Leistungspflicht nach den Förderrichtlinien dem nicht entgegensteht.
§ 3 Vertragsschluss
(1) Die Darstellung der Leistungen und Preise auf der Website ist kein bindendes Angebot, sondern eine Aufforderung zur Abgabe einer Anfrage.
(2) Mit dem Formular „Energieausweis anfordern“ sendet der Auftraggeber eine unverbindliche und kostenlose Anfrage. Der Auftragnehmer prüft die Angaben und übermittelt ein Angebot mit Festpreis und Ablauf in Textform. Der Vertrag kommt zustande, wenn der Auftraggeber dieses Angebot in Textform annimmt, zum Beispiel per E-Mail.
(3) Bei anderen Leistungen kommt der Vertrag ebenfalls durch Annahme eines Angebots des Auftragnehmers in Textform zustande.
(4) Der Vertragstext wird vom Auftragnehmer gespeichert und dem Auftraggeber mit dem Angebot zusammen mit diesen AGB in Textform übermittelt. Vertragssprache ist Deutsch.
§ 4 Mitwirkungspflichten des Auftraggebers
(1) Der Auftraggeber stellt alle für die Leistung erforderlichen Angaben und Unterlagen vollständig und wahrheitsgemäß zur Verfügung, insbesondere Baujahr, Wohnfläche, Pläne, Angaben zu Bauteilen und Anlagentechnik sowie bei Verbrauchsausweisen die Verbrauchsabrechnungen.
(2) Für Leistungen mit Vor-Ort-Termin ermöglicht der Auftraggeber den Zugang zum Gebäude, einschließlich Keller, Dachboden und Heizungsraum.
(3) Ein Verbrauchsausweis beruht auf den vom Auftraggeber übermittelten Verbrauchsdaten. Der Auftragnehmer prüft diese auf Plausibilität, übernimmt aber keine Gewähr für ihre Richtigkeit. Für Folgen unrichtiger oder unvollständiger Angaben des Auftraggebers haftet der Auftragnehmer nicht.
(4) Bei Fördervorhaben ist der Auftraggeber dafür verantwortlich, Lieferungs- und Leistungsverträge mit ausführenden Unternehmen erst nach den Vorgaben der jeweiligen Förderrichtlinie abzuschließen. Der Auftragnehmer weist ihn auf die geltenden Vorgaben hin.
§ 5 Termine und Fristen
(1) Angaben zu Bearbeitungszeiten sind unverbindlich, sofern sie nicht ausdrücklich als verbindlich vereinbart werden.
(2) Fristen beginnen erst, wenn alle erforderlichen Angaben und Unterlagen vorliegen. Verzögerungen durch fehlende Mitwirkung des Auftraggebers gehen nicht zu Lasten des Auftragnehmers.
(3) Kann ein vereinbarter Vor-Ort-Termin nicht wahrgenommen werden, informiert der Auftraggeber den Auftragnehmer so früh wie möglich, damit ein neuer Termin vereinbart werden kann.
§ 6 Vergütung und Zahlung
(1) Es gelten die im Angebot vereinbarten Preise. Alle Preise sind Endpreise. Der Auftragnehmer ist Kleinunternehmer im Sinne von § 19 UStG; Umsatzsteuer wird daher nicht berechnet und nicht ausgewiesen.
(2) Das Einsatzgebiet umfasst Norddeutschland, insbesondere die Räume Hannover, Bremen, Oldenburg und Bad Zwischenahn. Fahrtkosten für Vor-Ort-Termine sind im Preis enthalten, soweit das Gebäude im Umkreis von 30 km um Wunstorf liegt. Für Gebäude außerhalb wird eine Fahrtkostenpauschale im Angebot ausgewiesen.
(3) Nach Erbringung der Leistung erhält der Auftraggeber eine Rechnung per E-Mail. Die Zahlung erfolgt per Überweisung oder PayPal innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsstellung ohne Abzug, sofern nichts anderes vereinbart ist.
(4) Mögliche Fördermittel für Beratungsleistungen werden an den Auftraggeber ausgezahlt. Die Zahlungspflicht gegenüber dem Auftragnehmer besteht unabhängig davon.
§ 7 Energieausweise
(1) Energieausweise werden nach den bei Ausstellung geltenden Vorschriften des Gebäudeenergierechts erstellt. Welche Ausweisart zulässig ist, richtet sich nach diesen Vorschriften und den Angaben des Auftraggebers.
(2) Stellt sich nach Vertragsschluss heraus, dass die vereinbarte Ausweisart rechtlich nicht zulässig ist, informiert der Auftragnehmer den Auftraggeber. Der Auftraggeber kann dann die zulässige Ausweisart zum jeweils angegebenen Preis beauftragen oder vom Vertrag zurücktreten. Bereits geleistete Zahlungen werden in diesem Fall erstattet.
(3) Für die Registrierung des Energieausweises und mögliche Stichprobenkontrollen übermittelt der Auftragnehmer die gesetzlich vorgeschriebenen Daten an die zuständige Registrierstelle.
§ 8 Nutzungsrechte
Der Auftraggeber erhält nach vollständiger Zahlung das Recht, die erstellten Unterlagen für den vertraglich vorgesehenen Zweck zu nutzen, insbesondere gegenüber Käufern, Mietern, Förderstellen und ausführenden Unternehmen. Eine darüber hinausgehende Veröffentlichung oder Bearbeitung bedarf der Zustimmung des Auftragnehmers.
§ 9 Haftung
(1) Der Auftragnehmer haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit sowie nach dem Produkthaftungsgesetz.
(2) Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Auftraggeber regelmäßig vertrauen darf, ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt. Im Übrigen ist die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ausgeschlossen.
(3) Der Auftragnehmer unterhält eine Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung bei der LVM Landwirtschaftlicher Versicherungsverein Münster a.G., Kolde-Ring 21, 48126 Münster. Räumlicher Geltungsbereich: Deutschland.
§ 10 Widerrufsrecht
Verbrauchern steht bei Verträgen, die über die Website, per E-Mail oder Telefon geschlossen werden, ein gesetzliches Widerrufsrecht zu. Einzelheiten enthält die Widerrufsbelehrung. Der Widerruf kann auch über die Seite Vertrag widerrufen erklärt werden.
§ 11 Datenschutz
Der Auftragnehmer verarbeitet personenbezogene Daten des Auftraggebers nach Maßgabe der Datenschutzerklärung.
§ 12 Schlussbestimmungen
(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Gegenüber Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur, soweit dadurch nicht der Schutz zwingender Bestimmungen des Staates entzogen wird, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat.
(2) Ist der Auftraggeber Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist Gerichtsstand Wunstorf bzw. das dafür zuständige Gericht.
(3) Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.
